Navigation

Aktuelles

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ – unverzichtbar gerade auch in der aktuellen Corona-Krise

27.03.2020

Eine aktuelle Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums unterstreicht die Bedeutung des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" gerade in Zeiten der Corona-Pandemie.

So heißt es in der aktuellen Pressemitteilung des BMFSFJ: "Ausgehbeschränkungen, Sorgen um die Gesundheit, Existenzängste und ein Familienleben dauerhaft auf engstem Raum: Angesichts der Corona-Krise befürchten Expertinnen und Experten, dass Fälle von häuslicher Gewalt zunehmen könnten. Umso wichtiger ist es, dass die Hilfestrukturen funktionieren - allen voran auch das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". [...]

Das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der kostenfreien Nummer 08000 116 016 leistet Erst- und Krisenunterstützung, bei Gewalt gegen Frauen gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, in insgesamt 18 Sprachen, barrierefrei. Seit März 2013 wurden mehr als 200.000 Personen beraten, darunter auch Ratsuchende aus dem sozialen Umfeld gewaltbetroffener Frauen sowie Fachkräfte [...]. 

Angesichts der Corona-Krise könnten Druck und Konflikte in Familien auch in Gewalt gegen Kinder und Jugendliche münden. Das Bundesfamilienministerium wird deshalb unter anderem die vorhandenen telefonischen Beratungsangebote stärken. Dazu gehören die "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche, erreichbar unter 116 111, und das Elterntelefon, unter 0800 111 0550. Zudem werden im Netz niedrigschwellige Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern ausgebaut."

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.