Kinder und Jugendliche sind von den Folgen der Umwelt- und Klimakrise in besonderem Maße betroffen. Umweltzerstörung, Luftverschmutzung, Hitze, Wasserknappheit und Extremwetterereignisse gefährden ihre Gesundheit, ihre Entwicklung und ihre Zukunftschancen. Damit wird deutlich: Der Schutz der Umwelt und des Klimas ist untrennbar mit der Verwirklichung der Kinderrechte verbunden.
Mit dem General Comment Nr. 26 der UN-Kinderrechtskonvention hat der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes diesen Zusammenhang klar benannt und die Vertragsstaaten in die Verantwortung genommen. Er unterstreicht das Recht von Kindern auf eine gesunde, saubere und nachhaltige Umwelt und formuliert konkrete staatliche Verpflichtungen zum Schutz heutiger und zukünftiger Generationen.
Die Kinderrechtefachtagung 2026 greift diesen Impuls auf und widmet sich der Frage, wie Kinderrechte, Kinderschutz sowie Klima- und Umweltschutz zusammengedacht und praktisch umgesetzt werden können. Gemeinsam möchten wir beleuchten, welchen Auftrag der Staat hat, welche Rolle der Kinder- und Jugendhilfe zukommt und welche Handlungsmöglichkeiten sich für Einrichtungen, Träger und Fachkräfte ergeben. Erkenntnisse und Ansätze aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern zeigen auf, wie Verantwortung übernommen und Veränderungen angestoßen werden können.